Das ukrainische Gesundheitsministerium hat drei Fälle einer neuen Subvariante des Coronavirus „Omikron“, genannt „FLiRT“, gemeldet. Diese Variante zeichnet sich durch eine schnellere Übertragung und eine bessere Fähigkeit aus, der Immunantwort des Körpers zu entgehen, was bei Medizinern und der Öffentlichkeit Besorgnis ausgelöst hat.
Die neue Subvariante des Coronavirus „Omicron“ – „FLiRT“ – zeichnet sich vorläufig dadurch aus, dass sie noch schneller von Mensch zu Mensch übertragen wird und die Immunantwort noch stärker umgeht. Das bedeutet, dass Personen, die keine Auffrischungsimpfung erhalten haben, einem höheren Erkrankungsrisiko ausgesetzt sind.
Dies gab der stellvertretende Gesundheitsminister und leitende staatliche Sanitätsarzt Igor Kuzin während eines Spendenmarathons bekannt.
Kuzin merkte an, dass die absolute Zahl der Krankheitsfälle in der Ukraine in den letzten Monaten gestiegen sei. Er erinnerte daran, dass letzte Woche drei Fälle einer neuen Subvariante des Coronavirus „Omicron“ – „FLiRT“ – registriert wurden, die zuvor in der Ukraine noch nicht aufgetreten war.
Dies ist eine der Subvarianten, die sich vorläufig dadurch auszeichnet, dass sie noch ansteckender von Mensch zu Mensch und stärker immunvermittelt ist. Das bedeutet, dass eine Person, die keine Auffrischungsimpfung erhalten hat, ein höheres Risiko hat, an COVID-19 zu erkranken, selbst wenn sie aufgrund einer Impfung bereits einen gewissen Schutz besitzt
Er berichtete, dass trotz des Fehlens offizieller Risikobewertungen ein Bericht der WHO vorliege, demzufolge der derzeit in der Ukraine und weltweit verwendete Impfstoff gegen diesen Stamm, „FLiRT“, gleichermaßen wirksam sei.
„Daher ist die Impfung verfügbar, es gibt einen Impfstoff auf dem Gebiet der Ukraine – mehr als eine halbe Million Dosen. Das heißt, der Impfstoff selbst bleibt ein wirksames Mittel“, sagte Kuzin.
Er berichtete außerdem, dass die häufigsten Symptome von „FLiRT“ Fieber, vor allem in den ersten Krankheitstagen, und Husten sind. Kopfschmerzen und Muskelschwäche können auftreten, und diese Symptome sind bei allen Virusstämmen üblich.

