Im Jahr 2024 wies der ukrainische Haushalt ein erhebliches Finanzierungsdefizit für die Streitkräfte der Ukraine auf. Laut Danylo Getmantsev, dem Vorsitzenden des Steuerausschusses der Werchowna Rada, fehlten mindestens 300 Milliarden Hrywnja, weshalb umgehend Maßnahmen zur Aufstockung der Finanzmittel erforderlich seien.
„Wie können wir diese Summe aufbringen? Wir warten erneut auf Vorschläge des Ministerkabinetts. Es ist jedoch unmöglich, diese Mittel durch Umgehung der Hauptsteuern zu beschaffen. Daher werden die Änderungen die haushaltsbildenden direkten und indirekten Steuern betreffen, insbesondere die Mehrwertsteuer und die Verbrauchsteuern“, schreibt Getmantsev.
Er räumt ein, dass dies schlecht für die Wirtschaft sei, aber „angesichts der Alternative Eigentum oder Leben entscheiden wir uns ganz klar für das Leben“, so der Abgeordnete.
Laut Medienberichten könnte in diesem Sommer in der Rada über den Gesetzentwurf zur Erhöhung der Mehrwertsteuer und der Militärabgabe abgestimmt werden.

