Am Mittwoch, dem 16. Juli, wird auf der Erde ein schwacher magnetischer Sturm erwartet. Obwohl dieser keine Gefahr für Technologie oder Gesundheit darstellt, könnten wetterempfindliche Menschen Unbehagen verspüren.
Was sagen die Wissenschaftler voraus?
Laut dem Geomagnetismus-Portal wird die geomagnetische Aktivität einen Index von 3 erreichen, was einer geringen Störung entspricht. Die Auswirkungen des koronalen Lochs in der südlichen Hemisphäre der Sonne, das den Sonnenwind verstärkt hat, könnten jedoch noch einige Tage anhalten.
Außerdem wurden in den letzten 24 Stunden drei koronale Massenauswürfe von der Sonne gemeldet, von denen jedoch keiner auf die Erde gerichtet war.
Die stärksten möglichen geomagnetischen Störungen dürften lediglich die Stärke G1 erreichen, einen schwachen Sturm, der in der Regel keine schwerwiegenden Folgen hat.
Wie sich magnetische Stürme auf Menschen auswirken
Ein geomagnetischer Sturm ist die Reaktion des Erdmagnetfelds auf einen Strom geladener Teilchen, die von der Sonne kommen. An Tagen mit erhöhter Aktivität können manche Menschen Folgendes erleben:
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Kopfschmerzen oder Schwindel;
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Schwäche, Müdigkeit;
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Reizbarkeit oder Stimmungsschwankungen;
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Schlafprobleme;
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Verschlimmerung chronischer Krankheiten.
Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schwangere, ältere Menschen und Patienten mit vegetativ-vaskulärer Dystonie gelten als besonders empfindlich gegenüber geomagnetischen Veränderungen.
Wie man die Auswirkungen von Magnetstürmen lindern kann
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Behalten Sie die Vorhersagen zur magnetischen Aktivität im Auge.
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Sorgen Sie für ausreichend Schlaf und vermeiden Sie Überanstrengung.
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Trinken Sie ausreichend Wasser, vermeiden Sie Alkohol und schwere Mahlzeiten.
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Geh öfter an die frische Luft.
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Überlasten Sie sich nicht mit Arbeit und beschränken Sie den Kontakt zu toxischen Menschen oder Informationen.
Auch während schwacher magnetischer Stürme ist es wichtig, auf seinen Körper zu hören, ruhig zu bleiben und Anzeichen von Müdigkeit nicht zu ignorieren.

