Veteranen und Menschen mit Behinderungen erhalten eine Ausbildung in Cyberabwehr

Im Rahmen des Internationalen Forums für Cyberresilienz 2026 in Kiew das Ministerium für Sozialpolitik, Familie und Einheit der Ukraine eine Kooperationsvereinbarung mit der SHERIFF Cyber ​​Academy . Das Projekt CyberBee sieht die Ausbildung der ersten zweitausend Teilnehmer vor, wie das Ministerium mitteilte.

Die Initiative zielt darauf ab, Cybersicherheitsschulungen nach internationalen Standards mit realen Beschäftigungsmöglichkeiten zu verbinden. Priorität haben Menschen mit Behinderungen der Gruppen I und II, für die der Cyberspace aufgrund der hohen Nachfrage nach Fachkräften und des Fehlens physischer Barrieren als einer der zugänglichsten und vielversprechendsten Arbeitsbereiche gilt.

Der ukrainische Minister für Sozialpolitik, Familie und Einheit , Denys Ulyutin, wies darauf hin, dass es im Land über 1,7 Millionen Menschen mit Behinderungen der Gruppen I und II gibt. Laut Ulyutin kann die Entwicklung digitaler Berufe für sie ein Weg zu finanzieller Unabhängigkeit, sozialer Integration und dem Übergang vom Bezug von Sozialleistungen zur aktiven Teilhabe am Wirtschaftsleben sein.

Die ersten 36 Teilnehmer, darunter Veteranen mit komplexen Amputationen, absolvieren bereits eine Ausbildung im Rahmen des Pilotprojekts „Cyber ​​Regiment SHERIFF“. Das Projekt wird als praktischer Mechanismus zur beruflichen Umschulung mit anschließender Integration in den Arbeitsmarkt umgesetzt.

SHERIFF Holding Dmytro Strizhov, betonte, dass die Initiative eine Investition in Humankapital sei. Seinen Angaben zufolge herrsche in der Ukraine bereits ein Mangel an Cybersicherheitsexperten, und das Projekt ziele darauf ab, die soziale Verantwortung von Unternehmen mit den Bedürfnissen des Marktes zu verbinden und die digitale Widerstandsfähigkeit des Staates zu stärken.

Die Ausbildung dauert 9 bis 12 Monate. Das Programm bietet praxisorientierte Spezialisierung und Vorbereitung auf internationale Zertifizierungen sowie umfassende Kenntnisse in den Bereichen SOC, Incident Response und defensive Sicherheit. Die Teilnehmenden erhalten Zugang zu barrierefreien und universell gestalteten Schulungsformaten.

Neben der Bildungskomponente bietet das Projekt methodische Unterstützung, Beratung bei der Wahl einer Spezialisierung, Hilfe bei der Erstellung eines Lebenslaufs und bei der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche sowie Unterstützung während der Beschäftigungsphase. Besonderes Augenmerk liegt auf der Zusammenarbeit mit Arbeitgebern und der Schaffung von Bedingungen für eine langfristige berufliche Weiterentwicklung.

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