Aufschub der Behinderungsrente: Neue Regeln für die Bearbeitung über das zentrale Verwaltungszentrum

Das Kriegsrecht und die Mobilmachung in der Ukraine wurden bis Februar 2025 verlängert. Alle wehrpflichtigen Männer sind zum Wehrdienst verpflichtet, außer jene, die aus rechtlichen Gründen vom Wehrdienst befreit sind. Einer dieser Gründe ist eine anerkannte Behinderung.

Gemäß Artikel 23 des ukrainischen Gesetzes Nr. 3543 sind Menschen mit Behinderungen auch im Kriegsfall vom Wehrdienst befreit. Das Gesetz sieht keine Gruppeneinteilung vor – eine Behinderung allein berechtigt zur Befreiung vom Wehrdienst. Gleichzeitig können Menschen mit Behinderungen, sofern ihr Gesundheitszustand dies zulässt, freiwillig einen Dienstvertrag bei den ukrainischen Streitkräften unterzeichnen.

Es ist jedoch wichtig, nicht nur den Status, sondern auch eine offiziell ausgestellte Aufschubbescheinigung vorweisen zu können. Ohne diese Dokumentation kann man als Wehrpflichtiger eingestuft werden. Früher musste man sich zur Registrierung an die regionalen Rekrutierungszentren wenden, das Verfahren wurde jedoch im November geändert.

Das Verfahren wird nun über das Zentrale Verwaltungsdienstleistungszentrum abgewickelt. Für die erstmalige Registrierung müssen Sie sich an das Verwaltungsdienstleistungszentrum wenden und den Mitarbeitern folgende Unterlagen aushändigen: Wehrpass, Bescheinigung der Sozialversicherung (Formular 157-1/o), Kopien Ihres Reisepasses und Ihrer Personalausweisnummer. Anschließend werden alle Unterlagen ohne Ihre Mitwirkung an das Zentrale Verwaltungsdienstleistungszentrum weitergeleitet.

Wird die Stundung genehmigt, erscheint sie in der Reserve+ App – in der Regel innerhalb einer Woche.

Die Dauer der Wehrdienstbefreiung hängt vom Grad der Behinderung und dem Gesundheitszustand ab. Manche Männer bleiben lebenslang vom Wehrdienst befreit, andere müssen sich alle sechs Monate oder jährlich einer erneuten Untersuchung unterziehen. Wird der Mann bei der Wiedereinberufung als gesund befunden, endet die Befreiung und er ist wieder diensttauglich.

Im Rahmen der „Reserve+“-Anwendung wird die Stundung der Behinderung automatisch verlängert. Sofern sich die Gründe nicht geändert haben, erhält der Bürger eine entsprechende Benachrichtigung, ohne dass weitere Anträge erforderlich sind.

SpotbildSpotbildSpotbildSpotbild

Beliebt

Diesen Beitrag teilen:

Ähnliche Artikel
HIER

Welche Getränke am Morgen helfen, den Cholesterinspiegel zu senken?

Ernährungswissenschaftler betonen, dass die Wahl der Getränke am Morgen einen erheblichen Einfluss haben kann...

Mozgova und Axelrod: Der Produzent zeigte, wie alles begann

Olena Mozgova teilte ein Archivfoto mit ihren Followern...

Die häufigsten Ängste der Menschen: Was ist Klaustrophobie und Flugangst?

Phobien sind spezifische Angststörungen, die sich wie folgt äußern:.

Richter aus Boguslav tritt zurück: Was ist über seine Amtszeit und sein Vermögen bekannt?

Am 10. Februar sprach sich der Hohe Justizrat einstimmig dafür aus...

Personalangelegenheiten im Ministerium für Jugend und Sport: Was ist über Juri Skripal bekannt?

Es ist eine Diskussion um den Minister für Jugend und Sport, Matviy Bidny, entbrannt...

SAPO fordert über VAKS die besondere Beschlagnahme des Wagens des ehemaligen BEB-Chefs

Die Spezialisierte Antikorruptionsstaatsanwaltschaft hat beim Gericht Berufung eingelegt mit dem Antrag, ...

Der Staatsanwalt der Region Saporischschja erklärte den Kauf eines Nissan Qashqai für 1,48 Millionen UAH für illegal

Leiter der Abteilung für Verfahrensmanagement in Strafverfahren der Ermittler der Territorialpolizei...

Luxusgarderobe und öffentlicher Dienst: Fragen zum Einkommen von Zollbeamten

Zwei öffentliche Stellungnahmen zum Leiter der inneren Sicherheit des Lemberger Zolls...