Vier realistische Szenarien für ein Ende des Krieges in der Ukraine: Analyse der Times

Die einflussreiche britische Zeitung „The Times“ hat eine Analyse von vier realistischen Szenarien für das Ende des Krieges in der Ukraine veröffentlicht. Der Artikel betrachtet sowohl positive als auch negative Entwicklungen, doch alle basieren auf einem Schlüsselfaktor: der Notwendigkeit internationaler Unterstützung, insbesondere der Vereinigten Staaten.

Die Times schreibt über vier Szenarien für das Ende des Krieges.
Journalisten weisen darauf hin, dass die Beendigung der Kampfhandlungen sowohl durch ein „Einfrieren“ des Krieges als auch durch Friedensverhandlungen erfolgen kann.
Szenario eins ist das schlimmste. Wenn der russische Präsident Wladimir Putin Friedensgesprächen nicht zustimmt und die Ukraine die militärische Unterstützung der USA verliert, wird Kiew unter diesen Umständen zerschlagen und die Ukraine letztendlich besiegt sein.
Das zweite Szenario ist ein schlechter Frieden. Es beinhaltet auch die Niederlage der Ukraine. Eine Aufteilung des ukrainischen Territoriums ist ebenfalls möglich.

„In diesem Fall gibt es keinen Nobelpreis für Trump“, schreibt die Times.

Szenario drei – Waffenstillstand. Wenn der Waffenstillstand Teil einer effektiven Beilegung des Krieges und eines tatsächlichen Endes des Konflikts wird, ermöglicht dies der Ukraine das Überleben. Der Trump-Regierung ist bewusst, dass die Einstellung der Kampfhandlungen den Krieg lediglich einfrieren und die Probleme nicht lösen wird. US-Außenminister Marco Rubio hat ein Einfrieren des Krieges bereits abgelehnt.

Szenario vier – Friedensgespräche. In diesem Szenario werden die USA aus einer Position der Stärke heraus Friedensgespräche zwischen der Ukraine und der Russischen Föderation vermitteln, was auch Sicherheitsgarantien für Kiew impliziert. In diesem Fall werden die Sanktionen gegen Russland weiter verschärft, und die USA werden die Ukraine finanziell und mit Waffen unterstützen, sollte der Kreml einem Abkommen nicht zustimmen.
Zur Erinnerung: Keith Kellogg, der von Donald Trump zum Sonderbeauftragten für die Ukraine ernannt wurde, hatte den Auftrag, den Konflikt innerhalb von 100 Tagen zu beenden. Experten bezweifeln jedoch die Unabhängigkeit seines Handelns und den Erfolg der Mission.
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