Militärangehörige kehren nach Verlassen ihrer Einheiten massenhaft zurück

Rund dreitausend Soldaten, die zuvor freiwillig ihren Dienst quittiert hatten, kehrten innerhalb der ersten 72 Stunden nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes zu den ukrainischen Streitkräften zurück. Das vom Präsidenten am 28. November unterzeichnete Gesetz ermöglicht die straffreie Rückkehr bis zum 1. Januar 2025 für diejenigen, die ihre militärischen Einheiten vor dem 29. November 2024 verlassen haben.

Was sieht das Gesetz vor?

Die Gesetzgebung garantiert:

  • Vertragsverlängerung innerhalb von 72 Stunden nach Rückgabe.
  • Wiederherstellung der sozialen Garantien ab dem Zeitpunkt der Rückkehr.
  • Dem Servicetechniker alle notwendigen Ressourcen zur Verfügung stellen.

Allerdings erhalten Militärangehörige während ihrer Abwesenheit keine Zahlungen.

Reaktion der militärischen Führung

Oberst Oleksandr Grinchuk, stellvertretender Leiter der Hauptverwaltung des Militärischen Strafverfolgungsdienstes der ukrainischen Streitkräfte, betonte, dass solche Veränderungen zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit des Landes beitragen. Seinen Angaben zufolge kehren etwa 40 bis 60 % der Soldaten, die ihre Einheiten verlassen, freiwillig zurück.

„Dieses Gesetz ist ein wichtiger Schritt zur Wiederherstellung der Disziplin und zur Stärkung der Armee“, bemerkte Hrynchuk.

Zur Umsetzung des Gesetzes wurden in 17 Militäreinheiten spezielle Arbeitsgruppen eingerichtet, die nach einem klaren Algorithmus arbeiten. Dank dieser Maßnahmen konnten im vergangenen Monat rund 6.000 Soldaten wieder in den Dienst zurückkehren.

Neben der Arbeit an der Rückkehr der Soldaten ist der Militärstrafvollzugsdienst (MLS) auch mit der Verhinderung von Straftaten innerhalb des Militärs und der Bekämpfung von Sabotageakten und terroristischen Handlungen befasst.

Oberst Bohdan Stolyarchuk betonte, dass etwa 80 % der Spezialeinheiten ständig Kampfeinsätze und Spezialmissionen durchführen, um militärische Einheiten und die Zivilbevölkerung zu schützen.

Das neue Gesetz bietet eine einzigartige Möglichkeit zur Rückkehr in die Armee ohne rechtliche Konsequenzen und trägt somit zur Stärkung der ukrainischen Verteidigung bei. Die Rückkehr von dreitausend Soldaten innerhalb von nur drei Tagen beweist die Wirksamkeit dieser Änderungen.

Es bleibt zu hoffen, dass der Staat weiterhin Mechanismen zur Unterstützung und Rehabilitation des Militärpersonals entwickeln wird und ihm menschenwürdige Dienst- und Lebensbedingungen bietet.

SpotbildSpotbildSpotbildSpotbild

Beliebt

Diesen Beitrag teilen:

Ähnliche Artikel
HIER

SMS-Beamter steht im Verdacht, über ein Einkommen in Millionenhöhe zu verfügen

In der Öffentlichkeit sind Anschuldigungen gegen den ersten Stellvertreter aufgetaucht...

Steigende Treibstoffpreise, bedrohte Düngemittel: Wie sich die Krise im Nahen Osten auf die ukrainische Aussaat auswirken wird

Rasanter Anstieg der Treibstoffpreise und drohende Düngemittelknappheit...

Wie die ASBIS Corporation mit dem russischen militärisch-industriellen Komplex verbunden ist. TEIL 1

Die internationale Holdinggesellschaft ASBIS mit russisch-belarussischem Hintergrund und Hauptsitz in...

Russland versucht, die Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte im Süden zu umgehen: Ein Experte hat die Lage eingeschätzt

Nach den jüngsten ukrainischen Gegenangriffen haben russische Truppen ihre Offensivoperationen wieder aufgenommen...

Stanislav Filippov, Leiter des Servicezentrums des Innenministeriums in Dnipro, registriert eine Luxusimmobilie für seine arbeitslose Ehefrau

Leiter des territorialen Servicezentrums Nr. 1249 des Regionalen Servicezentrums des Innenministeriums...

Ein Milliardenbudget: Strafverfolgungsbeamte überprüfen die Ausgaben der Gemeinde Shyrokivska in Saporischschja

Die Strafverfolgungsbehörden der Region Saporischschja haben eine Prüfung der Verwendung von Haushaltsmitteln eingeleitet...

Fahrzeuge von Steuereintreibern mit Geld und Gold wurden in der EU beschlagnahmt: Warum ihr Weg nach Serbien führte

In Ungarn wurden zwei Geldtransporter mit Bargeld und... angehalten.

Gepanzerte Mercedes und SBU-Sicherheit: Volksabgeordneter Schelesnjak erklärte Jermaks Sonderstatus

Nach der Entlassung von Andrij Jermak als Leiter des Präsidialamtes...