Ein Militärlogistiker organisierte einen groß angelegten Treibstoffdiebstahl

Das staatliche Ermittlungsbüro hat einen Plan zum Treibstoffdiebstahl während des Kriegsrechts aufgedeckt. Der Leiter des Logistikdienstes einer Militäreinheit in Kiew nutzte seine offizielle Position und organisierte zusammen mit anderen Soldaten einen groß angelegten Diebstahl von Treibstoff und Schmierstoffen. Nach ersten Schätzungen entstand dem Staat ein Schaden von über 300.000 Hrywnja.

Laut der Pressestelle des Ministeriums trug der Beamte zusammen mit seinen Komplizen überhöhte Kraftstoffverbrauchszahlen in Frachtbriefe ein, wodurch fiktive Kraftstoffbestände geschaffen werden konnten. Dieser Kraftstoff wurde in einer speziellen Garage in der Nähe der Militäreinheit gelagert und später an vertrauenswürdige Abnehmer verkauft.

Von September 2024 bis März 2025 wurden im Rahmen dieses Systems 3.000 Liter Dieselkraftstoff und 2.000 Liter Benzin gestohlen, wodurch dem Staat ein Schaden von mehr als 300.000 Hrywnja entstand.

Im Zuge der Ermittlungen wurden die Wohnung und der Arbeitsplatz des Verdächtigen durchsucht. Dabei wurden Dokumente, Ausrüstung und ein erheblicher Geldbetrag – 63.300 US-Dollar und 5.300 Euro – sichergestellt.

Der Leiter des Logistikdienstes wurde über den Verdacht einer Straftat gemäß Artikel 410 Absatz 4 des ukrainischen Strafgesetzbuches (Diebstahl von Militäreigentum durch vorherige Absprache einer Gruppe von Personen unter Kriegsrecht) informiert. Der Artikel sieht eine Freiheitsstrafe von bis zu 15 Jahren vor.

Der Verdächtige wurde in Untersuchungshaft genommen und kann gegen eine Kaution von 600.000 Hrywnja freigelassen werden. Die Ermittlungen dauern an, und es wird derzeit ermittelt, wer alles an der Straftat beteiligt war.

Die Staatsanwaltschaft für spezialisierte Verteidigung der Zentralregion ist für das Verfahrensmanagement des Falles zuständig.

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