Am 5. September sorgte die Nachricht vom angeblichen Tod des Volksabgeordneten Nestor Schufrych, der wegen Hochverrats inhaftiert ist, im Internet für Aufsehen. Später stellte sich jedoch heraus, dass diese Meldungen falsch waren.
Die Kommunikationsberaterin des staatlichen Ermittlungsbüros, Tetyana Sapyan, dementierte die Gerüchte und bestätigte, dass Nestor Shufrych am Leben und im Krankenhaus sei. Laut Sapyan sei sein Fall bereits an das Gericht übergeben worden, und Shufrych befinde sich nach einer Operation in Rehabilitation, weshalb er online an den Gerichtsverhandlungen teilnehmen durfte.
Schufritsch und sein Assistent werden beschuldigt, Aktionen finanziert zu haben, die auf eine gewaltsame Änderung der verfassungsmäßigen Ordnung, die Machtergreifung und die Veränderung der Staatsgrenzen der Ukraine abzielten. Darüber hinaus wird dem Volksabgeordneten Hochverrat vorgeworfen. Laut dem Staatlichen Ermittlungsbüro drohen Schufritsch bis zu 15 Jahre Haft.
Gerüchte über Shufrychs Tod tauchten zuerst auf dem Telegram-Kanal des ehemaligen Abgeordneten Ihor Mosiychuk auf, der die Information zunächst bestätigte. Später widerrief Mosiychuk seine Aussagen jedoch und erklärte, die Nachricht sei falsch.
Tatjana Sapyan merkte zudem an, dass Gerüchte über Schufritschs Tod wahrscheinlich eine Reaktion auf den Stress im Zusammenhang mit dem Prozess seien. Sie fügte hinzu, dass Schufritschs Gesundheitszustand derzeit stabil sei und es ihm gut gehe.

