Russische Sabotage- und Aufklärungsgruppen (DRG) versuchen aktiv, in das Gebiet der Regionen Sumy und Tschernihiw einzudringen. Solche Versuche gehen häufig mit Angriffen auf Zivilisten und Infrastruktur einher.
Dies gab Wadym Mysnyk, Sprecher der operativ-taktischen Gruppe „Siversk“, im Programm des Senders „Wir Ukraine“ bekannt. Er betonte, dass die Gefahr in den Grenzgebieten weiterhin konstant sei.
„Die Bedrohung durch feindliche DRG-Aktivitäten besteht ständig. Wir verzeichnen die Anwesenheit russischer Spezialeinheiten, die unsere Verteidigungsstellungen aufklären oder die Zivilbevölkerung terrorisieren“, bemerkte Mysnyk.
Laut dem Sprecher betreiben die Russen nicht nur Aufklärung, sondern zerstören auch Infrastruktur, Transportmittel und beschießen Zivilisten. Solche Aktionen sind Teil einer Strategie der Einschüchterung und Destabilisierung der Regionen.
„Es gibt Fälle, in denen Saboteure auf Zivilisten geschossen haben. Dies birgt zusätzliche Risiken für die Bevölkerung und erfordert die ständige Bereitschaft unseres Militärs, Bedrohungen abzuwehren“, fügte er hinzu.
Zur Aufspürung und Neutralisierung von DRGs setzen die ukrainischen Verteidiger alle verfügbaren Kräfte und technischen Mittel ein. Die Koordination zwischen den Einheiten gewährleistet eine effektive Reaktion auf Invasionsversuche.
„Wir arbeiten ständig daran, Saboteure rechtzeitig zu erkennen und ihre Aktionen zu verhindern. Unser Militär erfüllt seine Aufgaben souverän und schützt Zivilbevölkerung und Territorium vor Bedrohungen“, betonte Mysnyk.
Es sei daran erinnert, dass russische Truppen seit Anfang Januar 2025 die Intensität des Beschusses der Region Sumy deutlich erhöht und die bisherigen Zahlen um das Vierfache übertroffen haben. Ukrainische Kämpfer halten diese Angriffe weiterhin in Schach und minimieren so die Folgen für die Zivilbevölkerung.

