Moderne Smartphones haben ein häufiges Problem: Der Akku entlädt sich selbst im Ruhemodus. Dies macht sich oft morgens bemerkbar – man ist mit 80 % ins Bett gegangen und mit 50 % aufgewacht. Was ist der Grund und wie kann man dies vermeiden?
Zunächst sollten Sie wissen, dass Ihr Telefon auch dann im Hintergrund weiterarbeitet, wenn es still liegt. Messenger, soziale Netzwerke, E-Mail – all dies aktualisiert ständig Daten, empfängt Benachrichtigungen und prüft Nachrichten. Bis zu einem Viertel der Ladung kann genau aufgrund dieser Prozesse über Nacht verschwinden.
Geolokalisierung, WLAN und Bluetooth sind ebenfalls aktiv. Selbst wenn Sie diese Funktionen nicht nutzen, scannen sie weiterhin den Raum nach Netzwerken oder Tracking-Koordinaten. Erschwerend kommen alte Batterien hinzu, die insbesondere bei hohen oder niedrigen Temperaturen schneller an Kapazität verlieren.
Besondere Vorsicht ist bei kostenlosen VPN-Apps geboten. Manche von ihnen nutzen Ihr Telefon als „Proxyserver“, um den Datenverkehr anderer zu übertragen. In diesem Modus werden Prozessor und Modem ständig belastet, und der Akku entlädt sich rasend schnell. Dies schadet nicht nur dem Akku, sondern birgt auch das Risiko, dass Ihre IP-Adresse für betrügerische Zwecke missbraucht wird.
Um zu prüfen, ob der Hintergrundmodus schuld ist, schalten Sie nachts einfach den „Flugmodus“ ein. Bleibt die Ladung nahezu unverändert, liegt die Ursache an den Anschlüssen.
Was zu tun:
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Schalten Sie vor dem Schlafengehen mobile Daten, GPS, WLAN und Bluetooth aus.
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Entfernen Sie fragwürdige VPNs
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Schalten Sie den Energiesparmodus ein
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Überprüfen Sie Ihre Akkueinstellungen, um zu sehen, welche Apps am meisten Strom verbrauchen.
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Begrenzen Sie die Hintergrundaktivität unnötiger Apps
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Setzen Sie die Netzwerkeinstellungen zurück, um versteckte Proxys zu löschen
Mit diesen einfachen Schritten können Sie nicht nur die Ladung über Nacht aufrechterhalten, sondern auch die Gesamtlebensdauer Ihrer Batterie verlängern.