Die tägliche Tasse Kaffee ist für Millionen von Menschen nicht nur ein Getränk, sondern ein fester Bestandteil des Alltags. Für manche ist sie der Weckruf am Morgen, für andere gehört sie zum Arbeitsalltag. Neuere Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass regelmäßiger Kaffeekonsum den Körper viel stärker beeinflusst als bisher angenommen.
Wissenschaftler weisen darauf hin, dass Koffein das zentrale Nervensystem stimuliert und dadurch Aufmerksamkeitsspanne, Reaktionsgeschwindigkeit und Kurzzeitgedächtnis verbessert. Menschen, die täglich Kaffee trinken, können Aufgaben, die Konzentration erfordern, oft leichter bewältigen, insbesondere morgens.
Mäßiger Kaffeekonsum wird auch mit positiven Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System in Verbindung gebracht. Studien zeigen, dass 1–3 Tassen pro Tag das Risiko für Schlaganfall und Herzerkrankungen verringern. Darüber hinaus enthält Kaffee Antioxidantien, die Entzündungen reduzieren und die Lebergesundheit unterstützen können.
Experten warnen jedoch vor übermäßigem Koffeinkonsum. Mehr als vier bis fünf Tassen täglich können verstärkte Angstzustände, Herzrasen und Schlafstörungen verursachen. Bei Menschen mit empfindlichem Magen, Gastritis oder hohem Säuregehalt kann Kaffee Sodbrennen und Unwohlsein hervorrufen.
Forscher legen besonderes Augenmerk auf die Entstehung einer Koffeinabhängigkeit. Bei regelmäßigem Konsum gewöhnt sich der Körper an das Stimulans, sodass ein abrupter Kaffeeentzug zu Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Reizbarkeit und gedrückter Stimmung führen kann. Diese Symptome klingen in der Regel innerhalb weniger Tage ab, Experten raten jedoch zu einer schrittweisen Reduzierung der Dosis.
Kaffee kann also, in Maßen genossen, ein sinnvoller Bestandteil der täglichen Ernährung sein. Optimal sind bis zu drei Tassen pro Tag, wodurch man positive Effekte erzielt, ohne der Gesundheit zu schaden.

