Nach Inkrafttreten der aktualisierten Regeln für die Registrierung von Wehrpflichtigen sind Ukrainer verpflichtet, Änderungen ihrer persönlichen Daten spätestens sieben Tage lang zu melden. Andernfalls droht ihnen eine Geldstrafe von 17.000 bis 25.500 Hrywnja.
Darauf weisen sowohl Anwälte als auch die territorialen Rekrutierungs- und Sozialhilfezentren (TCK und SP) hin, die einen Anstieg der Zahl der Verstöße verzeichnen.
Die Liste der Änderungen, die im Register der Wehrpflichtigen vorgenommen werden müssen, ist klar definiert. Im Einzelnen handelt es sich dabei um Folgendes:
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Wohnsitzwechsel (auch innerhalb einer Siedlung);
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Änderung des Familienstands (Heirat, Scheidung, Geburt von Kindern);
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neuer Job oder Entlassung;
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Erreichen oder Ändern des Bildungsniveaus;
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Feststellung oder Aufhebung einer Behinderung.
Laut Rechtsanwalt Roman Kichko kann eine verspätete Meldung solcher Änderungen schwerwiegende Folgen haben. Die Haftung ist zwar verwaltungsrechtlicher Natur, die Höhe der Geldbuße ist jedoch beträchtlich: 17.000 bis 25.500 Hrywnja.
Das Gesetz sieht eine klare Frist vor: 7 Kalendertage ab dem Zeitpunkt der Änderung der persönlichen Daten. Diese Frist reicht aus, um sich persönlich an das CCC zu wenden oder elektronische Dienste zu nutzen – beispielsweise über die mobile App „Reserve+“. Ausnahmen gibt es nicht.
Wird die Geldstrafe nicht freiwillig bezahlt, verdoppelt sich ihr Betrag, und die Einnahmen werden zur Vollstreckung an die staatlichen Vollstreckungsbeamten weitergeleitet.
Ja. Die Zahlung einer Geldstrafe wegen Verstoßes gegen die Meldepflicht befreit nicht von der Mobilmachungspflicht. Darüber hinaus hat das CCC Grund, den Verstoßenden genauer zu beobachten, da er den Kontakt mit den Wehrdienstbehörden meidet.
Es gibt nur einen Ausweg: sich an das Gesetz zu halten. Wenn Sie umgezogen sind, haben Sie das gemeldet. Wenn Sie geheiratet haben, haben Sie das gemeldet. Wenn Sie Ihren Arbeitsplatz gewechselt oder krank geworden sind, haben Sie das ebenfalls gemeldet. Und Sie haben das innerhalb der vorgegebenen Frist getan.
Hier geht es nicht nur um eine Geldstrafe. Hier geht es darum, eine echte Mobilisierungsressource für das Land in Kriegszeiten zu schaffen.

