Unter dem Kriegsrecht riskieren ukrainische Rentner die Sperrung ihrer Bankkonten. Grund dafür könnten Zahlungsrückstände bei Strom- und Gasrechnungen sein.
Wie Juristen erläutern, hat der Gerichtsvollzieher das Recht, Konten von Schuldnern zu pfänden, selbst wenn diese Renten, Subventionen oder andere Sozialleistungen beziehen. Das Gesetz verbietet solche Maßnahmen während eines Krieges nicht ausdrücklich.
Es ist wichtig, die Mitteilungen des Vollstreckungsdienstes genau zu verfolgen und zeitnah zu reagieren, um die Sperrung Ihrer Rentenkarte zu vermeiden.
So entsperren Sie ein Konto:
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Bestätigen Sie den Verwendungszweck der Karte. Sie müssen von der Bank und der Pensionskasse Bescheinigungen einholen, aus denen hervorgeht, dass das Konto ausschließlich für Rentenzahlungen genutzt wird, und diese zusammen mit einem Antrag auf Aufhebung der Pfändung dem Gerichtsvollzieher vorlegen.
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Begleichen Sie Ihre Schulden. Sie können mit den Versorgungsunternehmen eine Umschuldung oder eine teilweise Rückzahlung vereinbaren und anschließend einen Zuschuss vom Pensionsfonds beantragen.
Man sollte sich Folgendes vor Augen halten: Die Tatsache der Verhaftung an sich bedeutet nicht, dass die Rente verfällt – die Gelder bleiben auf dem Konto, ihre Verwendung ist jedoch bis zur Klärung des Sachverhalts eingeschränkt.

