Washington und Kiew haben gravierende Differenzen bezüglich des Friedensabkommens – CNN

Laut einem Bericht von CNN, der sich auf Quellen aus dem Umfeld der ukrainischen Regierung beruft, bestehen zwischen der Ukraine und den Vereinigten Staaten gravierende Meinungsverschiedenheiten über die Bedingungen eines möglichen Abkommens zur Beendigung des Krieges.

Die Hauptstreitpunkte sind Sicherheitsgarantien und der Status der Krim. Die ukrainische Seite besteht darauf, Sicherheitsgarantien nicht nur von europäischen Partnern, sondern auch von den Vereinigten Staaten zu erhalten. Der ursprüngliche amerikanische Vorschlag sah jedoch vor, dass solche Garantien ausschließlich von europäischen Ländern übernommen werden sollten.

Die Krim-Frage bleibt besonders brisant. Die USA haben in ihren Vorschlägen angedeutet, die russische Kontrolle über die Halbinsel anzuerkennen, was Kiew kategorisch ablehnt. Die ukrainische Seite besteht zudem darauf, über die von Russland nach 2022 annektierten Gebiete zu verhandeln.

Der von Frankreich, Großbritannien und Deutschland unterstützte Gegenvorschlag Kiews wurde bereits Keith Kellogg, dem Ukraine-Sondergesandten Donald Trumps, übergeben. Der ukrainische Vorschlag sieht einen sofortigen und vollständigen Waffenstillstand beider Seiten vor.

Gleichzeitig stimmte die Ukraine mehreren Punkten der amerikanischen Initiative zu. Dazu gehören die schrittweise Aufhebung einiger Sanktionen gegen Russland nach Unterzeichnung eines Friedensabkommens, die Weigerung, der NATO beizutreten, das Einfrieren der Frontlinie und die Rückgabe der Kontrolle über das Kernkraftwerk Saporischschja.

Obwohl noch keine endgültige Einigung erzielt wurde, merkt CNN an, dass allein die Bereitschaft der Ukraine, über Territorialfragen zu verhandeln, ein bedeutendes Zugeständnis darstellt. Sollte das Trump-Team diesen Schritt jedoch nicht richtig bewerten, könnte der Friedensprozess in einer Sackgasse enden.

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