Sollten Sie Abweichungen zwischen den Daten Ihres Papier- und Ihres elektronischen Militärausweises feststellen, ist es wichtig, diese Fehler so schnell wie möglich zu korrigieren. Dies teilt Rechtsanwalt Dmytro Franchuk mit.
Er merkt an, dass solche Diskrepanzen in verschiedenen Situationen zu einem Problem werden können, beispielsweise bei Auslandsreisen, beim Bezug von Sozialleistungen oder bei der Inanspruchnahme anderer staatlicher Dienstleistungen.
Zur Lösung des Problems empfiehlt der Anwalt folgende Schritte:
- Wenden Sie sich an das zuständige regionale Rekrutierungs- und Sozialzentrum (TCK und SP) an Ihrem Meldeort.
- Reichen Sie einen Papier-Militärausweis, einen elektronischen Militärausweis (Auszug aus dem Wehrpflichtigenregister) und Dokumente ein, die die Richtigkeit Ihrer Angaben bestätigen, wie z. B. eine Geburtsurkunde, einen Reisepass oder eine Heiratsurkunde.
Die Spezialisten von CCC und SP überprüfen Ihre Angaben, korrigieren Fehler und aktualisieren die Daten in beiden Systemen – sowohl in Papierform als auch elektronisch.
Franchuk betont, dass beide Dokumente – der Papierausweis und der elektronische Wehrdienstausweis – die gleiche Rechtskraft besitzen. Der elektronische Wehrdienstausweis (Auszug aus dem Wehrpflichtregister) ist jedoch möglicherweise relevanter, da die darin enthaltenen Daten häufiger aktualisiert werden. Die Aktualisierung kann zwar einige Zeit in Anspruch nehmen, die Aktualität der Informationen sollte dadurch aber nicht beeinträchtigt werden.
Der Anwalt empfiehlt außerdem, nach der Datenkorrektur einen neuen Auszug aus dem Wehrpflichtregister anzufordern und die Richtigkeit aller Angaben zu überprüfen. Bewahren Sie die Dokumente auf, die die Richtigkeit Ihrer Daten bestätigen, und wenden Sie sich bei Problemen an die höheren Militärbehörden oder den Menschenrechtsbeauftragten.

