Der 31. März in der Ukraine vereint mehrere wichtige Daten auf einmal – einen Berufsfeiertag, einen kirchlichen Gedenktag und ist mit Volksbräuchen verbunden. Dieser Tag gilt als ambivalent: Einerseits steht er für Kreativität und Schönheit, andererseits für Warnungen und Vorzeichen.
In der Ukraine wird heute der Tag des Floristen gefeiert. Dieser Feiertag ist den Meistern gewidmet, die Blumenarrangements und -sträuße kreieren. Floristen erhalten nicht nur Glückwünsche, sondern veranstalten auch thematische Events, Meisterkurse und Aktionen für ihre Kunden.
Der 31. März ist international als Backup-Tag bekannt. Dieser Tag soll die Menschen daran erinnern, wie wichtig es ist, ihre digitalen Daten zu schützen und regelmäßig Backups zu erstellen, um Datenverlust zu vermeiden. Daneben gibt es weltweit auch weniger formelle Gedenktage wie den Eiffelturm-Tag, den Taco-Tag, den Austern-Tag und sogar den Dekolleté-Tag.
Im Kirchenkalender wird an diesem Tag nach neuem Stil der heilige Hypatius von Kiew-Petschersk, der als Heiler verehrt wird, geehrt. Gläubige wenden sich mit Gebeten um Heilung, Hilfe in schwierigen Lebenslagen und Unterstützung für die Familie an ihn. Sie gedenken auch des heiligen Apollonius von Ägypten und der Märtyrerin Maria von Paris. Nach altem Stil wird an diesem Tag der heilige Kyrill von Jerusalem geehrt.
In der Volkstradition galt der 31. März als ein schwieriger Tag. Unsere Vorfahren glaubten, dass zu dieser Zeit böse Mächte aktiv seien, und bemühten sich daher um Vorsicht im Umgang miteinander und vermieden Konflikte. Man glaubte, man solle Fremden nicht trauen und sie nicht ins Haus lassen sowie keine harten oder beleidigenden Worte sprechen.
Gleichzeitig gab es auch Rituale, die Glück bringen sollten. Insbesondere wurde empfohlen, sich von alten Dingen zu trennen – sie wurden verbrannt oder weggeworfen, in der Annahme, dass sich damit auch die Probleme aus dem Leben lösen würden. An diesem Tag reinigten die Menschen außerdem Hof und Garten und reinigten Haushaltsgeräte mit Feuer, damit diese länger hielten.
Wenn der Huflattich Ende März blüht, deutet alles auf einen warmen April hin. Das Erscheinen der ersten Bienen kündigt ebenfalls eine Erwärmung an, und Gewitter in dieser Zeit können auf anhaltendes Schlechtwetter hindeuten.
Der 31. März vereint somit moderne Feiertagstraditionen mit alten Glaubensvorstellungen, die uns an Vorsicht und innere Harmonie erinnern.

