Der ukrainische Ministerpräsident Denys Schmyhal kündigte die Ausweitung des Winterhilfsprogramms an, das Bürgerinnen und Bürgern während der schwierigen Winterzeit helfen soll. Die Initiative umfasst mittlerweile acht Programme, die finanzielle, soziale und materielle Unterstützung bieten.
Wichtigste Winterhilfsprogramme
- Im Rahmen der Winterhilfe
können Ukrainer über das Portal „Diya“ eine Zahlung von 1.000 Hrywnja erhalten. Vier Millionen Anträge wurden bereits eingereicht, und ab dieser Woche werden die Zahlungen über Ukrposhta und Partnerbanken ausgezahlt. - Subventionen:
Der Staat gewährt allen Bedürftigen Subventionen für die Bezahlung von Versorgungsleistungen. Darüber hinaus erhalten Bewohner besonders betroffener Gemeinden Sonderzahlungen von bis zu 21.000 UAH für den Kauf von Brennholz und Kohle. - Lehrerzulage
Ab Januar 2024 erhalten Lehrer eine zusätzliche Zahlung von mindestens 1.000 Hrywnja, ab September erhöht sich dieser Betrag auf 2.000 Hrywnja. - Bezahlbare Medikamente:
Das Programm umfasst über 500 Medikamente, die Ukrainer kostenlos oder stark vergünstigt erhalten können. Für abgelegene Regionen gibt es eine mobile Apotheke und die Medikamentenlieferung erfolgt über „Ukrposhta“. - Hilfe für Vertriebene
Dieser Teil des Programms umfasst monatliche Zahlungen, Entschädigung für Unterkunft, vergünstigte Wohnungsbaudarlehen und die Möglichkeit, einen Mietzuschuss zu erhalten. - Warmer Winter
Im Dezember 2024 erhalten Binnenvertriebene Familien und Familien mit niedrigem Einkommen, die Kinder oder Erwachsene mit Behinderungen der Gruppe I haben, 6.500 UAH pro Kind. - Tarifstopp
Bis zum Ende der Heizperiode bleiben die Tarife für Gas, Wärme und Strom unverändert. - Kostenlose Mahlzeiten für Schulkinder
Im Jahr 2024 wird das kostenlose warme Mahlzeitenprogramm, das derzeit Schülern der Klassen 1-4 zur Verfügung steht, auf alle Schulkinder ausgeweitet.
Denys Shmyhal betonte, dass diese Initiativen erst der Anfang seien. Die Regierung plane, weitere Programme zur Unterstützung der Bevölkerung in Kriegszeiten und wirtschaftlichen Krisenzeiten aufzulegen.
„Diese Winterhilfsprogramme sind nicht alles, und wir werden diese Initiative in naher Zukunft ergänzen und ausweiten“, bemerkte der Premierminister.

