Der 19. Februar hat für die Ukraine eine besondere Bedeutung. Heute ist der Tag des Staatswappens der Ukraine. Dieses Datum erinnert an das Jahr 1992, als die Werchowna Rada den Dreizack als eines der wichtigsten Symbole der ukrainischen Staatlichkeit anerkannte.
Der Dreizack blickt auf eine jahrhundertealte Geschichte zurück. Er wurde von den Fürsten der Rurikiden-Dynastie verwendet und später zum Symbol des Unabhängigkeitskampfes. In der modernen Ukraine verkörpert er die Kontinuität des Staates, Stärke und den Freiheitsdrang. Am Tag des Wappens finden landesweit Bildungsveranstaltungen, thematische Vorträge und patriotische Aktionen statt. Die Ukrainer gedenken der Geschichte des Symbols und seiner Bedeutung für die nationale Identität.
Welcher kirchliche Feiertag ist heute?
Nach dem neuen julianischen Kalender werden an diesem Tag die siebzig Apostel Philemon und Archippus, die heiligen Makarios und Eugen von Antiochia sowie die Märtyrer Theodotus und Maximus geehrt. Nach dem alten Brauch wird der Heilige als Vukola verehrt, der in der Volkstradition als Schutzpatron des Viehs gilt.
Gläubige widmen diesen Tag dem Gebet um Stärkung des Glaubens, inneren Frieden und Befreiung von Ängsten. Es wird angenommen, dass aufrichtige Bitten um Unterstützung in schwierigen Lebenslagen an diesem Tag besondere Kraft besitzen.
Welcher Feiertag ist heute weltweit?
Der 19. Februar ist der Internationale Tag zum Schutz der Meeressäugetiere. Dieser Tag soll die Menschen an die Verletzlichkeit mariner Ökosysteme und die Notwendigkeit des Schutzes von Walen, Delfinen und anderen Meeresbewohnern erinnern. Auch für die Ukraine als Küstenstaat ist dieses Thema relevant.
Zu den weiteren internationalen Gedenktagen gehören der Tag der Anthropologie, der Tag des Informationsmanagements, der Tag des Tauziehens und der Tag gegen Plagiat.
Welcher Nationalfeiertag ist heute?
Im Volkskalender galt der 19. Februar als Tag mit starkem, aber kurzzeitigem Frost. Unsere Vorfahren glaubten an die Vorzeichen dieses Tages: Starker Frost verhieß einen heißen Sommer; reger Gesang von Meisen und Spatzen kündigte den nahenden Frühling an; kalter Nordwind kündigte erneuten Frost an; steigender Wasserstand in Brunnen verhieß einen kalten März.
Man glaubte auch, dass man heute so viele gute Taten wie möglich vollbringen sollte. Anderen zu helfen, Wohltätigkeit zu üben, ein freundliches Wort zu sprechen oder Unterstützung zu leisten, konnte, so der Glaube, Glück und Wohlstand bringen.
Was man am 19. Februar vermeiden sollte
Volksbräuche warnen vor Streit, Beleidigungen und Gier. Man glaubt, dass negative Energien, die an diesem Tag gezeigt werden, hundertfach auf einen zurückfallen können. Es wird davon abgeraten, Hilfe abzulehnen, Tiere zu beleidigen oder zu fischen. Besser ist es, den Tag dem Frieden, dem Gebet und guten Taten zu widmen.
Der 19. Februar vereint somit staatliche, kirchliche und volkstümliche Traditionen und erinnert die Ukrainer an die Bedeutung des historischen Gedächtnisses, des spirituellen Gleichgewichts und der Menschlichkeit.

