Heute, am 13. August nach dem neuen orthodoxen Kalender, ehrt die Ukraine das Andenken an den heiligen Maxim den Bekenner, einen berühmten Asketen und Verteidiger des Glaubens, der im 6. und 7. Jahrhundert eifrig gegen die Ketzerei kämpfte und ein bedeutendes theologisches Erbe hinterließ.
Maximus wurde in Konstantinopel in eine Adelsfamilie geboren, genoss eine gute Ausbildung und diente drei Jahre lang als erster Sekretär des Kaisers Herakleios. Später verließ er den Hof und legte im Kloster der Theotokos in Chrysopolis die Mönchsgelübde ab, wurde Abt und setzte später seinen Dienst in Kyzikos fort. Seine Aktivitäten und Predigten gegen die Ketzerei führten zu Verfolgung, einem Prozess und Verbannung, wo er starb.
Heute gedenkt die Kirche auch der Märtyrer Hippolytus, Irenäus, Avundius und der Märtyrerin Concordia. Nach altem Brauch wird an diesem Tag des Heiligen Eudokymus von Kappadokien gedacht.
Traditionen und Verbote
Die Menschen nennen diesen Tag Maxim oder Maxim den Bekenner. Man betet zu dem Heiligen um Hilfe beim Lernen, um Stärkung des Glaubens und um spirituellen Schutz. Traditionell werden Haus und Nebengebäude gründlich gereinigt, um sie für die Einlagerung der neuen Ernte vorzubereiten. Zum Schutz des Hauses gehen die Menschen mit einer Ikone um das Haus und legen Distelzweige in die Ecken.
Die Kirche ruft dazu auf, Streit, Klatsch, Neid und Gier zu meiden. Es ist verboten, Rache zu üben, Hilfe abzulehnen oder alte Grollgefühle wieder aufzuwärmen. Während des Mariä-Himmelfahrt-Fastens verzichten die Gläubigen auf tierische Produkte, Alkohol und Unterhaltung.
Volksglaube am 13. August
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Starker Wind bis regnerischer September.
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Windstille bedeutet anhaltendes schlechtes Wetter.
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Gelbe Birke – schneller Frost.
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Ein heißer Tag bedeutet einen frostigen Winter, ein kühler Tag bedeutet einen warmen.
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Eine reiche Pilzernte bedeutet eine reiche Broternte im nächsten Jahr.

