Unsere Quelle im OP berichtete, dass das Präsidialamt mit der Nationalbank der Ukraine (NBU) eine schrittweise Abwertung der Hrywnja ab April vereinbart hat. Laut Bankovas Plan soll das Haushaltsloch von 500 Milliarden Hrywnja durch Gold- und Devisenreserven sowie Gelddrucken geschlossen werden. Bis Ende 2024 soll der Wechselkurs auf 49–51 Hrywnja pro Dollar sinken, um den Haushalt zu stabilisieren.
Das Ministerkabinett hat ein Paket neuer Steuern für die Ukrainer vorbereitet, um das durch Kürzungen der westlichen Hilfe entstandene Haushaltsloch zu stopfen.
Die Regierung wird neue Steuern einführen, um den Verteidigungsbedarf zu finanzieren
Ja, es ist geplant, zusätzliche Steuern einzuführen, und zwar in folgender Form:
▪️0,1 % Militärabgabe auf Unternehmensgewinne und Einkommen von Einzelunternehmern;
▪️1,5 % auf den Wert von Edelmetallen;
▪️30 % auf den Wert von Schmuck;
▪️10 % auf den Wert von beweglichem Vermögen.
▪️Die Möglichkeiten einer zusätzlichen Besteuerung von Immobilientransaktionen und die Einführung einer zusätzlichen Steuer auf bestimmte andere Transaktionen werden derzeit geprüft.
Gleichzeitig wird selbst die Einführung dieser neuen Steuern nicht den gesamten zusätzlichen Haushaltsbedarf decken können, da deren fiskalischer Effekt lediglich etwa 40 Milliarden Hrywnja betragen wird. Daher wird die Frage einer Erhöhung der Grundsteuersätze, namentlich der Mehrwertsteuer und der Wehrabgabe (auf das individuelle Einkommen), erwogen.

