berichtet The New York Times unter Berufung auf Quellen in Washington und unter europäischen Diplomaten.
Laut Journalisten betrachtet die Regierung von Donald Trump die Ukraine-Frage zunehmend aus einer pragmatischen Perspektive: nicht als moralische Verpflichtung oder geopolitische Priorität, sondern als potenzielle Austauschressource im Dialog mit Moskau.
„Der Fokus verschiebt sich von ‚Wie können wir der Ukraine helfen?‘ hin zu ‚Was werden wir im Gegenzug bekommen?‘“, heißt es in der Veröffentlichung.
Europäische Diplomaten bestätigten gegenüber der New York Times, dass die USA derzeit keine klaren Garantien für die Aufrechterhaltung des Geheimdienstaustauschs mit Kiew geben. Dies löst bei den Verbündeten, die auf transatlantische Einigkeit zur Abschreckung russischer Aggressionen setzen, ernsthafte Besorgnis aus.
Fiona Hill, die ehemalige Russlandberaterin des US-Präsidenten im Nationalen Sicherheitsrat, deutete an, dass die Trump-Regierung einen „direkten Dialog“ mit dem Kreml vorbereitet, selbst wenn dies bedeutet, die Ukraine aus dem Verhandlungsprozess auszuschließen:
„Die Ukraine könnte sich außerhalb der neuen Abkommensarchitektur wiederfinden. Das entspricht voll und ganz der außenpolitischen Logik Trumps“, sagte Gill.
Vor diesem Hintergrund wachsen die Befürchtungen über eine Schwächung der amerikanischen Unterstützung, insbesondere angesichts der Haltung von Schlüsselfiguren in der Republikanischen Partei, die sich gegen eine „unbegrenzte Finanzierung des Krieges in der Ukraine“ aussprechen.
Es ist offensichtlich, dass sich die diplomatische Landschaft verändert. Und es geht nicht nur um Finanzen oder Waffen – es geht um die Rolle der Ukraine im großen geopolitischen Spiel.

