Der ehemalige Leiter der Staatsanwaltschaft der Region Sumy und jetzige Leiter der Abteilung zur Bekämpfung von Menschenrechtsverletzungen im Strafverfolgungs- und Strafvollzugsbereich derselben Staatsanwaltschaft, Oleksiy Tubelets, pflegt einen Lebensstil, der kaum als bescheiden bezeichnet werden kann. Trotz seiner offiziellen Zurückhaltung gegenüber der Öffentlichkeit erinnern sein Vermögen und sein Einkommen eher an einen Vertreter der Wirtschaft als an einen Beamten.
Laut der Erklärung besitzt die Familie Tubelenets drei Grundstücke in der Region Charkiw mit einer Fläche von 400 m², 20.000 m² und 800 m². Sie besitzt außerdem zwei Wohnungen – in Charkiw (41 m²) und Sumy (61,7 m²) –, zwei Gewerbeimmobilien mit 50,1 m² und 57,5 m² sowie ein Wohnhaus mit 61,6 m² im Dorf Murafa. Darüber hinaus befindet sich der Bau eines neuen Einfamilienhauses in Charkiw im Gange.
Nicht weniger beeindruckend ist der Fuhrpark, der größtenteils auf seine Frau Larisa Vasylivna zugelassen ist. Die Familie nutzt einen brandneuen BMW iX Elektrowagen (Baujahr 2023) im Wert von rund 2,85 Millionen UAH, einen Mitsubishi L200 Pickup (Baujahr 2008), einen Polaris RZR XP1000EPS Buggy (Baujahr 2014) und sogar einen JCB 3CX Baggerlader im Wert von über 390.000 UAH.
Das Einkommen des Staatsanwalts zeugt von beträchtlicher finanzieller Stabilität. Im Jahr 2024 deklarierte Oleksiy Tubelets 1,81 Millionen UAH, davon 795.859 UAH als Gehalt und 1 Million UAH als Pension. Seine Ehefrau bezog 657.897 UAH, größtenteils aus selbstständiger Tätigkeit und teilweise aus Lohnarbeit.
Auch an Konten und Bargeld mangelt es der Familie nicht: Der Staatsanwalt verfügt über 2,75 Millionen UAH und 77,2 Tausend Dollar, während seine Frau 100 Tausend UAH und 2,2 Tausend Dollar in bar besitzt.
Tubelenets' Karriere begann 2006 in der Staatsanwaltschaft der Region Charkiw, wo er sich vom Ermittler zum Abteilungsleiter hocharbeitete. Später leitete er die Staatsanwaltschaft der Region Kirowohrad und im September 2020 die Staatsanwaltschaft der Region Sumy. Heute ist er Leiter der Abteilung, die eigentlich die Menschenrechte schützen soll – doch die Erklärung lässt auf einen ganz anderen Lebensstandard schließen.

