Angesichts des aktuellen Krieges mit Russland gewinnt das Problem der unbegrenzten Dienstzeit des Militärpersonals der ukrainischen Streitkräfte zunehmend an Dringlichkeit. Viele Soldaten, die die territoriale Integrität des Landes verteidigen, bleiben deutlich länger im Dienst als vorgesehen. Gleichzeitig erhalten neue Rekruten keine Chance, ihren Wehrdienst anzutreten, was bei den bereits engagierten Kämpfern zu Erschöpfung und Burnout führen kann. Der Politiker und Militär Ihor Lutsenko schlug in seinem Artikel eine Lösung für dieses Problem vor.
Wie lässt sich das Problem der unbegrenzten Dienstzeiten für die derzeitigen Angehörigen der ukrainischen Streitkräfte lösen?
Hier ist beispielsweise diese Idee als Brainstorming-Übung.
„Anstehen für die Bedienung“
Das geht einher mit der Demobilisierungswarteschlange. Im Prinzip ist es dieselbe Warteschlange, nur dass sie sich im Kreis dreht. Wenn man demobilisiert wird, landet man am Ende der Mobilisierungswarteschlange.
Beide Warteschlangen sind elektronisch.
Die Demobilisierung erfolgt freiwillig. Wenn Sie weiterhin dienen möchten, steht das nicht zur Debatte.
Nehmen wir an, ein bestimmter Koeffizient wirkt. Wenn der Staat zwei Personen mobilisiert, die Sie gemäß einer bestimmten Kriterienliste theoretisch ersetzen sollen, erhält ein Soldat eine Freistellungskarte (und reiht sich, wie bereits erwähnt, als Letzter in die Mobilisierungswarteschlange ein). Allerdings nicht sofort, sondern erst, sobald diese Personen als geeigneter Ersatz gelten.
Welche Kriterien müssen erfüllt sein, damit jemand als geeigneter Nachfolger in Frage kommt? Das muss gut durchdacht werden. Natürlich müssen neue Mitglieder mindestens ein halbes Jahr Dienst leisten, bevor sie als fähig gelten, ihren Vorgänger zu ersetzen. Oder sogar mehr als nur ein halbes Jahr, denn die Risiken müssen berücksichtigt werden. Denn an der Front ist es etwas anderes als im Hinterland.
Welche anderen Kriterien? Natürlich das Einsatzgebiet. Sanitäter für Sanitäter, Pioniere für Pioniere usw.
Natürlich bleiben noch viele Fragen offen..

