Das neue Schuljahr kann für viele Eltern eine Herausforderung darstellen, wenn ihr Kind in der Schule gemobbt wird. Es ist wichtig, Mobbing nicht zu verschweigen, da es dem körperlichen und seelischen Wohlbefinden des Kindes schadet. Die Website des Bildungsombudsmanns erklärt, wie man eine Mobbing-Beschwerde korrekt einreicht, damit diese geprüft und der Täter zur Rechenschaft gezogen werden kann.
Schritte beim Mobbing
Eltern sollten den Schulleiter informieren und gegebenenfalls die Polizei oder den Schulombudsmann kontaktieren. Viele Beschwerden bleiben unbeantwortet, weil Beweise fehlen oder die konkreten Umstände des Mobbings nicht ausreichend beschrieben werden.
Eine ordnungsgemäß eingereichte Aussage erhöht die Chancen auf einen Prozess und die Bestrafung des Täters.
Wie man eine Aussage macht
Der Antrag muss schriftlich erfolgen und Folgendes enthalten:
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Nachname, Vorname, Vatersname des Kindes und des Antragstellers;
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Wohnort;
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Das Wesen des Appells;
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Unterschrift und Datum der Einreichung;
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Kontaktdaten (Telefon, E-Mail).
Beschreiben Sie die Fakten des Mobbings im Detail:
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Wann es begann und wie lange es dauerte;
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Datum, Uhrzeit und Ort jedes Vorfalls;
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Zeugen und Handlungen anderer Kinder oder des Schulpersonals;
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Folgen für das Kind (physische, psychische, wirtschaftliche);
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Beweismaterial (Fotos, Screenshots, Audio- oder Videomaterial).
Es ist wichtig, Fakten von den eigenen Emotionen zu trennen.
Anmeldung zur Anmeldung
Der Antrag muss in zweifacher Ausfertigung eingereicht werden: Eine Ausfertigung verbleibt mit Aktenzeichen und Datum in der Schule, die zweite beim Antragsteller. Anschließend ist der Schulleiter verpflichtet, den Sachverhalt zu prüfen und eine Kommission zum Thema Mobbing einzuberufen.
Der Vorgesetzte erstattet Anzeige bei der Polizei; alternativ kann der Anzeigende die Anzeige selbst erstatten. Bestätigt sich der Vorwurf des Mobbings, wird der Fall vor Gericht verhandelt. Der Täter oder seine Eltern können gemäß Art. 173-4 des Ordnungswidrigkeitengesetzes (Mobbing) oder Art. 184 des Ordnungswidrigkeitengesetzes (Verletzung der Erziehungspflicht) mit einer Geldstrafe belegt werden.
Eine zeitnahe Reaktion und die ordnungsgemäße Einreichung des Antrags sind entscheidend, um das Kind zu schützen und den Täter zur Rechenschaft zu ziehen.

