Ostern ist in drei Wochen, und die Ukrainer machen sich schon Gedanken darüber, wie viel sie dieses Jahr für traditionelle Gerichte in ihrem Osterkorb ausgeben müssen. Und es sieht so aus, als würde das Fest der Auferstehung wieder einmal nicht gerade günstig ausfallen.
Analysten prognostizieren bereits, dass ein Osterkorb im Jahr 2025 teurer sein wird als im Vorjahr. Gründe für den Preisanstieg sind unter anderem steigende Energiepreise, Inflation, höhere Preise für Milchprodukte und die saisonale Nachfrage. Laut Maksym Hopka, Experte des Ukrainischen Agrarwirtschaftsclubs, werden vor allem Eier und Milchprodukte teurer werden. Diese Zutaten sind unverzichtbar für ein festliches Osteressen.
Laut Prognosen der ukrainischen Agentur für Landwirtschaft und Lebensmittelsicherheit wird der Eierpreis neben saisonalen Schwankungen auch vom Preis für Geflügelfutter beeinflusst. Bei günstigen Wetterbedingungen könnte der Eierpreis im April um 25–30 % sinken, bis dahin sind jedoch nur Schwankungen von 5–8 UAH gegenüber dem heutigen Niveau zu erwarten.
Um dem Osteransturm zu entgehen, raten Experten, einige Produkte im Voraus zu kaufen. Fleisch lässt sich einfrieren, Würstchen können luftdicht verpackt aufbewahrt werden, und die Zutaten für Osterkuchen – Mehl, Butter, Zucker – sind lange haltbar.
Ende März sahen die Preise wie folgt aus: Schweineschulter kostete zwischen 159 und 184 UAH pro kg, Wurst zwischen 119 UAH pro 200 g und über 590 UAH pro kg. Mehl war zwar etwas günstiger geworden, kostete aber durchschnittlich 23–26 UAH/kg, Butter etwa 100–110 UAH pro 180-g-Packung und Zucker zwischen 32 und 35 UAH/kg.
Es wird erwartet, dass die Preise je näher die Feiertage rücken, daher ist eine vorausschauende Planung Ihrer Einkäufe nicht nur eine Möglichkeit, Geld zu sparen, sondern auch eine Möglichkeit, Warteschlangen und Stress zu vermeiden.
Die Schlussfolgerung liegt auf der Hand: Auch Osterkörbe werden 2025 von den allgemeinen Preissteigerungen in der Ukraine betroffen sein. Vorausschauende Planung und Vorbereitung können jedoch die finanzielle Belastung verringern – ohne dabei auf Geschmack und festliche Stimmung zu verzichten.

