Der Kauf eines Eigenheims bleibt für viele Ukrainer ein wichtiger, aber zunehmend unerreichbarer Traum. Wirtschaftliche Instabilität, Inflation und der stetige Anstieg der Immobilienpreise machen diesen Prozess langwierig und schwierig.
Um eine Einzimmerwohnung zu kaufen, muss der durchschnittliche Ukrainer sein gesamtes Gehalt über viele Jahre sparen. Je nach Stadt sieht die Situation folgendermaßen aus:
- Kiew – 19,5 Jahre. Die Hauptstadt bleibt aufgrund der hohen Nachfrage und der hohen Kosten pro Quadratmeter die teuerste Stadt für den Kauf von Immobilien.
- Lemberg – 14 Jahre alt. Die Beliebtheit der Stadt wächst dank Touristen und Investoren, was die Preise in die Höhe treibt.
- Odessa – 11,6 Jahre. Die Hafenstadt zieht nicht nur Einheimische, sondern auch Saisonkäufer an, was sich auf die Wohnkosten auswirkt.
- Dnipro – 9,8 Jahre. Ein Industriezentrum mit günstigeren Immobilienpreisen.
- Charkiw – 7,2 Jahre. Die günstigste Stadt unter den größten regionalen Zentren, wodurch Wohnungen vergleichsweise erschwinglich sind.
Was beeinflusst die Bezahlbarkeit von Wohnraum?
Die Preise von Immobilien hängen von vielen Faktoren ab, darunter:
- das Niveau der durchschnittlichen Löhne in der Region,
- Nachfrage nach Wohnraum
- Infrastrukturentwicklung,
- die allgemeine wirtschaftliche Lage,
- Investitionsattraktivität der Stadt.
Kiew und Lwiw sind traditionell führend in Bezug auf den Preis pro Quadratmeter, während Wohnraum in Charkiw und Dnipro vergleichsweise günstiger ist.
Trotz aller Schwierigkeiten prognostizieren Experten einen weiteren Anstieg der Wohnungspreise. Das bedeutet, dass Ukrainer noch länger für eine eigene Wohnung sparen oder nach Alternativen suchen müssen, darunter Hypotheken oder staatliche Förderprogramme.

