Viktor Juschtschenko, der dritte Präsident der Ukraine, erhält monatlich eine lebenslange Zulage von 28.000 Hrywnja aus dem Staatshaushalt. Diese Mittel sind im Finanzierungsprogramm des Präsidialamtes vorgesehen und werden regelmäßig ausgezahlt.
Seit 2010 ist Juschtschenko eine staatliche Residenz zugewiesen – die Datscha Nr. 2a in Kontscha Zaspa. Die Kosten für deren Instandhaltung, Personal und Sicherheit werden aus dem Staatshaushalt gedeckt.
Zusätzlich zu seinem Gehalt genießt Juschtschenko staatliche Privilegien: Er verfügt über Personenschützer, Chauffeure, einen Koch, zwei Hausmädchen und zwei Kellner. Die medizinische Versorgung erfolgt in spezialisierten Kliniken des Ministeriums.
Das Dekret, das diese Leistungen garantiert, wurde von Viktor Janukowitsch unterzeichnet und später, im Jahr 2015, von Petro Poroschenko der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Interessanterweise erhalten andere ehemalige Präsidenten der Ukraine – Leonid Kutschma, Wiktor Janukowytsch und Petro Poroschenko – derzeit keine Budgethilfe. Diese Information wurde vom Außenministerium offiziell bestätigt.

