In zweiter Lesung verabschiedete die Werchowna Rada der Ukraine am 11. April das Mobilmachungsgesetz, allerdings ohne die Änderung zur Demobilisierung. Stattdessen wurde das Ministerkabinett mit der Ausarbeitung eines separaten Gesetzentwurfs zur Freistellung von Soldaten an der Front beauftragt. Dies berichtete Fedir Wenislawski, Mitglied des Ausschusses für Nationale Sicherheit, Verteidigung und Nachrichtendienste der Werchowna Rada.
Venislavsky erklärte, dass die Entscheidung, die Änderungsanträge zu streichen, auf eine Initiative des Ministerkabinetts zurückzuführen sei, das das Parlament aufgefordert hatte, die Regierung anzuweisen, einen separaten Gesetzentwurf über die Freilassung von Soldaten, die an Militäroperationen teilnehmen, auszuarbeiten.
Venislavsky fügte hinzu, dass der Begriff „Demobilisierung“ im Kontext des Krieges inakzeptabel sei, da er einen allgemeinen Übergang in einen Friedenszustand impliziere. Stattdessen könne während des Konflikts die Möglichkeit der Entlassung von Soldaten auf der Grundlage zusätzlicher Kriterien in Betracht gezogen werden.

