Die Gehälter der Ukrainer steigen, aber die Inflation frisst sie auf

Die Einkommen der Ukrainer werden 2024 voraussichtlich zweistellig wachsen, vor allem aufgrund steigender Löhne. Laut der Nationalbank der Ukraine (NBU) stiegen diese im Oktober im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 20 %. Die hohe Inflation bremst das reale Einkommenswachstum jedoch deutlich und lässt es auf rund 10 % sinken.

Warum steigen die Gehälter?

Experten der NBU erklären, dass der Gehaltsanstieg auf mehrere Schlüsselfaktoren zurückzuführen ist:

  • Mangel an qualifizierten Arbeitskräften auf dem Markt.
  • Der zunehmende Wettbewerb um Arbeitskräfte zwingt Arbeitgeber dazu, höhere Gehälter anzubieten.
  • Die Erhöhung des Mindestlohns wirkte sich auf die Einkommen der Beschäftigten im öffentlichen Dienst aus.

Darüber hinaus beeinflussten auch andere Aspekte das Umsatzwachstum, darunter:

  • Erhöhung der Zahlungen an Militärangehörige.
  • Erhöhung der Renten durch Indexierung und zusätzliche Zahlungen an bestimmte Altersgruppen.

Realeinkommen im Vergleich zur Inflation

Trotz des nominalen Wachstums stehen die Realeinkommen der Ukrainer aufgrund der hohen Inflation vor großen Herausforderungen. Laut Angaben der Nationalbank der Ukraine (NBU) hat dieses Phänomen das Reallohnwachstum gebremst, obwohl die Löhne bereits vor der umfassenden Invasion die Werte übertroffen hatten.

Es wird erwartet, dass sich die Inflation bis Mitte 2024 beschleunigen wird, aber eine Verlangsamung des Preiswachstums in der zweiten Jahreshälfte könnte die Situation bei den Realeinkommen verbessern.

Die Nationalbank prognostiziert weiteres Umsatzwachstum aufgrund folgender Faktoren:

  • Wirtschaftliche Erholung.
  • Zunehmende Beschäftigung.
  • Wettbewerbsdruck auf dem Arbeitsmarkt.

Die Aussichten auf Gehaltswachstum werden jedoch etwas eingeschränkt sein:

  • Keine Anpassung des Mindestlohns im Jahr 2024.
  • Begrenzte finanzielle Möglichkeiten des Unternehmens.

Die Arbeitslosenquote in der Ukraine sinkt allmählich. Bis Ende des Jahres dürfte sie bei etwa 14 % liegen. Dies ist auf die Erholung der Wirtschaft und den steigenden Bedarf an Arbeitskräften zurückzuführen. Die Mobilmachung erschwert jedoch die Personalsuche erheblich und führt zu einem Ungleichgewicht zwischen Arbeitsangebot und -nachfrage.

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