In der Region Sumy entlarvte und verhaftete der Sicherheitsdienst der Ukraine den stellvertretenden Direktor einer örtlichen Bildungseinrichtung, der Daten über ukrainisches Militärpersonal an den Feind weitergegeben hatte.
Der Angreifer lebte in einem Dorf an der Frontlinie nahe der Grenze zum russischen Gebiet Kursk und äußerte sich offen prorussisch. Über Telegram-Kanäle unterstützte er öffentlich die Besetzung der nordöstlichen Region der Ukraine, was die Aufmerksamkeit der russischen Geheimdienste auf sich zog.
Nach seiner Anwerbung begann er, Informationen über die Streitkräfte zu sammeln. Er reiste regelmäßig in die Grenzgebiete und tarnte seine Aktivitäten als private Angelegenheiten. Während dieser Reisen erfasste er heimlich die Standorte ukrainischer Militärbasen, Reservekommandostellen und Transportrouten. Die gesammelten Daten übermittelte er seinem Vorgesetzten in Form von Koordinaten und Fotos.
Dank des Eingreifens des SBU konnte die Weitergabe relevanter Informationen über das ukrainische Militär an den Feind verhindert werden. Bei den Durchsuchungen wurden das Telefon, der Computer und digitale Speichermedien des Angreifers sichergestellt, die Beweise für seine Spionagetätigkeiten enthielten.
Der Mann wurde als verdächtig gemeldet und befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

