Am Donnerstag, dem 8. Mai, ereignete sich in dem Dorf Sofiivska Borshchahivka bei Kiew eine Schießerei, bei der zwei Menschen – ein Mann und seine Schwiegermutter – getötet wurden. Dies teilte die Hauptdirektion der Nationalpolizei in der Region Kiew mit.
Den Ermittlungen zufolge ereignete sich der Vorfall gegen 15:22 Uhr. Es ist bekannt, dass der Verdächtige kein Soldat ist, aber er schaffte es vor etwa einem Monat, von einem Soldaten eine automatische Waffe für 1000 Dollar zu kaufen.
Zwischen dem Käufer und dem Verkäufer der Waffe, einem aktiven Soldaten, entstand ein Streit über die Nichtzahlung eines zusätzlichen Betrags. Mitten in der Auseinandersetzung eröffnete der Besitzer des Maschinengewehrs das Feuer. Bei dem Schusswechsel wurde der Soldat selbst getötet, ebenso wie eine Frau, seine Verwandte, vermutlich die Schwiegermutter des Angreifers.
Nach der Tat verbarrikadierte sich der Schütze in seinem Haus, stellte sich aber später freiwillig den Strafverfolgungsbehörden. Er wurde widerstandslos festgenommen.
Derzeit sind Ermittlungs- und Einsatzkräfte am Tatort im Einsatz. Die Tatwaffe wurde sichergestellt. Die Polizei ermittelt außerdem zu den Umständen des illegalen Waffenhandels. Gegen den Verdächtigen wurde ein Strafverfahren wegen Mordes mit Vorsatz eingeleitet.

