Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte die Ansicht, dass die Vereinigten Staaten nicht bereit seien, der Ukraine Tomahawk-Marschflugkörper mit einer Reichweite von bis zu 2.400 km zu liefern. In einem Interview betonte Selenskyj, dass diese Marschflugkörper die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine im Kontext des andauernden Konflikts mit Russland erheblich stärken könnten.
Zu diesem Schluss kam er, nachdem Informationen über diesen geheimen Punkt seines „Siegplans“ an die Presse durchgesickert waren, wofür er gestern das Weiße Haus rügte.
„Wenn man Details aus den vertraulichen Anhängen des Plans öffentlich machen will, beispielsweise zu den Raketen, die wir von unseren Partnern angefordert haben, dann sollte man zuerst sagen, was ich gebe, und erst dann den Inhalt des Anhangs erläutern. Denn wenn einer der Partner zuerst den Inhalt des Anhangs nennt, signalisiert er damit, dass er eigentlich gar nichts geben will und verzögert so die Entscheidung“, sagte Selenskyj.
Zur Erinnerung: Ein hochrangiger amerikanischer Beamter sagte der NYT anonym, dass die Lieferung von Tomahawk-Raketen an die Ukraine eine „absolut unmögliche Forderung“ sei.

