Zollbeamter aus Lwiw unter Verdacht der illegalen Bereicherung

Mitarbeiter des Staatlichen Ermittlungsbüros meldeten einen Verdacht gegen einen ehemaligen Mitarbeiter des Lemberger Zolls, der im Verdacht steht, sich illegal um mehr als 12 Millionen Hrywnja bereichert zu haben.

Laut dem Staatlichen Ermittlungsbüro erwarb die in den Fall verwickelte Person erhebliche Vermögenswerte unbekannter Herkunft. Dazu gehören ein Wohngebäude in der Region Dnipropetrowsk, 22 Grundstücke in den Regionen Dnipropetrowsk und Lwiw, ein Fuhrpark mit Fahrzeugen wie einem Jeep Cherokee, einem Toyota Venza, einem KamAZ, einem Anhänger, einem Brig Falkon 450L-Schlauchboot und einem EO-2621-Bagger.

Die Ermittlungen ergaben, dass der Verdächtige sein Eigentum nicht nur auf seinen eigenen Namen, sondern auch auf die Namen seiner nächsten Verwandten – seiner Ehefrau, seines Vaters und seines Schwiegervaters – registriert hatte. Dieses Vorgehen wird häufig angewendet, um den tatsächlichen Vermögenswert zu verschleiern, was auf die Absicht hindeuten kann, sich der Verantwortung zu entziehen.

Dem ehemaligen Zollbeamten wird die unrechtmäßige Bereicherung gemäß Artikel 368-5 des ukrainischen Strafgesetzbuches vorgeworfen. Dieser Artikel sieht die Strafbarkeit des Erwerbs von Vermögenswerten in erheblichem Umfang vor, deren Rechtmäßigkeit nicht nachgewiesen ist.

Die Frage, ob gegen den Verdächtigen eine Präventivmaßnahme verhängt werden soll, wird derzeit geprüft. Die Strafverfolgungsbehörden bereiten außerdem einen Antrag an das Gericht vor, um alle identifizierten Vermögenswerte zu beschlagnahmen und deren weitere Veräußerung zu verhindern.

Dieser Fall ist ein weiteres Beispiel für das systemische Problem der Korruption im Zollwesen. Der beträchtliche Reichtum, der sich nicht durch offizielle Einkünfte erklären lässt, unterstreicht die Notwendigkeit verstärkter Kontrollen der Arbeit und des Lebensstils der Zollbeamten.

Das staatliche Ermittlungsbüro betont die Wichtigkeit von Transparenz und Offenheit im Kampf gegen solche Straftaten, da diese der Wirtschaft des Staates erheblichen Schaden zufügen und das Vertrauen der Bürger in die Institutionen untergraben.

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