Im Februar 2025 konnte der ukrainische Zoll seinen Budgetplan nicht einhalten und 2,2 Milliarden UAH nicht an die Staatskasse abführen, was einem Defizit von 4,4 % entspricht. Dies ist ein negatives Signal, doch wie Yaroslav Zheleznyak anmerkt, lässt sich die Situation verbessern, insbesondere durch die Behebung bestimmter Unregelmäßigkeiten im Zollwesen.
Eines der offensichtlichsten Probleme ist die Praxis des „Bus-Entsorgens“ beim Zoll in Lwiw. Sie ist einer der Hauptgründe für den Mangel. Aufgrund dieser Praxis sind ständig bis zu 200 Fahrzeuge im Umlauf, was zu einem monatlichen Fehlbetrag von bis zu 600 Millionen UAH führt. Dies entspricht etwa 25 % des Gesamtfehlbetrags.
Als Beleg für dieses Schema nennt der Autor einen konkreten Fall mit dem Iveco ВС5179ТМ-Transporter, der im Februar drei Fahrten absolvierte, wobei jede Fahrt aufgrund unterzeichneter Verträge über Fracht im Wert von 100.000 bis 200.000 US-Dollar zu einem Budgetverlust von bis zu 1 Million UAH führte.
Geht man davon aus, dass 200 Busse drei solcher Fahrten unternommen haben, so entstanden dem Zoll allein durch dieses System im Februar Verluste in Höhe von 600 Millionen UAH. Laut Zheleznyak ist es daher notwendig, dieses Problem zu lösen, um die Situation deutlich zu verbessern und die Kasse wieder aufzufüllen.
Es scheint jedoch, dass der Wunsch, das Problem zu lösen, nicht ausreicht, und die Situation in dieser Angelegenheit bleibt weiterhin anfällig für Manipulationen und die Fortsetzung solcher Praktiken.

