Die Werchowna Rada hat die Einsetzung eines neuen Unterausschusses für Dekolonisierung angekündigt, wie der Pressedienst des Parlaments mitteilte.
Den Vorsitz des Unterausschusses führte Roman Lozynsky, ein Abgeordneter des Verbandes „Justiz“ (ehemals Mitglied der Fraktion „Holos“), der gleichzeitig erster stellvertretender Vorsitzender des Komitees für die Organisation der Staatsmacht ist.
Laut der Bekanntmachung umfasst die Zuständigkeit des Unterausschusses die Umsetzung von Rechtsnormen mit dem Ziel:
- Beseitigung von Symbolen kommunistischer und nationalsozialistischer totalitärer Regime;
- Entfernung von Symbolen der russischen Imperialpolitik in der Ukraine;
- Die Namen von Siedlungen, die nicht den Standards der staatlichen Sprache entsprechen, werden aus dem öffentlichen Raum entfernt.
Darüber hinaus wird sich der Unterausschuss mit Fragen der Benennung und Umbenennung von Siedlungen und Bezirken befassen.
Die Entscheidung zur Bildung eines Unterausschusses wurde nach der Analyse der Vorschläge lokaler Behörden, Militärverwaltungen sowie der Empfehlungen des Ukrainischen Instituts für Nationales Gedenken und der Nationalen Kommission für staatliche Sprachstandards hinsichtlich der Umbenennung einzelner Siedlungen in den Regionen Dnipropetrowsk und Mykolajiw getroffen.

