Der Fall zweier Männer, die beschuldigt werden, ein 15-jähriges Mädchen vergewaltigt und ausgeraubt zu haben, wurde in Kiew vor Gericht verhandelt. Die Tat ereignete sich im Kiewer Stadtteil Petschersk in einem Rohbau, wo die Täter die Verbrechen begingen. Den Angeklagten, die sich derzeit in Untersuchungshaft befinden, drohen bis zu zwölf Jahre Haft.
Unter der verfahrenstechnischen Anleitung der Jugendstaatsanwälte der Kiewer Stadtstaatsanwaltschaft und der Bezirksstaatsanwaltschaft Petschersk wurde eine Anklageschrift an das Gericht übermittelt, in der zwei Männer der Vergewaltigung und des Raubes beschuldigt werden, die wiederholt von einer Gruppe von Personen unter Kriegsrecht begangen wurden (Teil 3 des Artikels 152, Teil 4 des Artikels 186 des Strafgesetzbuches der Ukraine).
Die Ermittlungen ergaben, dass zwei vorbestrafte Männer im Alter von 41 und 29 Jahren in einem Rohbau in Petschersk ein 15-jähriges Mädchen unter Androhung von Gewalt sexuell missbraucht und ihr anschließend ihr iPhone 12 abgenommen hatten. Die Täter wurden festgenommen.
Es wird darauf hingewiesen, dass der 29-jährige Mann seit 2011 fünfmal von Gerichten der Region Luhansk wegen Diebstahls verurteilt wurde. Sein 41-jähriger Komplize wurde in der Region Donezk wegen Raubes und schwerer Körperverletzung verurteilt.
Die Verdächtigen befinden sich derzeit auf Antrag der Jugendstaatsanwaltschaft in Untersuchungshaft. Ihnen drohen bis zu zwölf Jahre Haft.

