Am 26. August wurde die Ukraine erneut Opfer massiven Raketenbeschusses durch die Besatzer. Eines der Ziele des Angriffs war das Wasserkraftwerk Kiew in der Nähe von Wyschhorod. Veröffentlichte Videos vom Ort des Geschehens zeigen ein Feuer und Zerstörungen auf dem Kraftwerksgelände.
Trotz dieser Zerstörung versicherte der Leiter des Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation, dass keine Gefahr eines Raketenangriffs auf das Kiewer Wasserkraftwerk bestehe. Seinen Angaben zufolge seien weitere Zerstörungen oder schwere Schäden am Kraftwerk ausgeschlossen.
„Ein Raketenangriff auf das Kiewer Wasserkraftwerk kann keinen so gravierenden Schaden anrichten wie im Fall der Region Cherson, wo es zu einer Explosion im Inneren kam. Die russischen Streitkräfte nutzen diese Situation aus, um Desinformation zu stiften und Panik zu verbreiten“, bemerkte der Leiter des Zentrums.
Er erklärte, dass das Kiewer Wasserkraftwerk über Konstruktionsmerkmale verfüge, die seine Widerstandsfähigkeit gegen solche Angriffe gewährleisten. Selbst wenn Raketen Teile des Kraftwerks treffen, könnten sie keine katastrophalen Folgen wie in der Region Cherson verursachen.
Ukrainische Experten ermitteln derzeit weiterhin das Ausmaß der Schäden und ergreifen Maßnahmen zur Beseitigung der Folgen des Angriffs. Gleichzeitig versuchen russische Quellen mit Falschmeldungen und Desinformation, die Moral der Bevölkerung zu untergraben und zusätzliche Spannungen zu schüren.

