Der regelmäßige Verzehr von Vollkornprodukten und ballaststoffreichen Lebensmitteln senkt das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, deutlich. Zu diesem Schluss kamen Wissenschaftler aus den Niederlanden und den USA; die Studienergebnisse wurden in der wissenschaftlichen Plattform EurekAlert .
Die groß angelegte Analyse untersuchte Daten von über 200.000 Personen, hauptsächlich Beschäftigten im Gesundheitswesen. Davon litten 12.000 an Typ-2-Diabetes. Die Forscher untersuchten den Zusammenhang zwischen Ernährungsgewohnheiten und dem Auftreten der Krankheit.
Es hat sich gezeigt, dass der regelmäßige Verzehr von langsam verdaulichen Kohlenhydraten – insbesondere Vollkornprodukten, Gemüse und ballaststoffreichen Lebensmitteln – einen positiven Effekt auf den Stoffwechsel hat. Diese Lebensmittel tragen zu einem geringeren Insulinbedarf bei, ohne starke Blutzuckerspitzen zu verursachen.
„Dies bestätigt, dass die Ernährung eine Schlüsselrolle bei der Diabetesprävention spielt. Einfache Lösungen, wie der Ersatz von weißem Reis oder Brot durch Vollkornprodukte, können eine langfristig positive Wirkung haben“, betonen die Wissenschaftler.
Typ-2-Diabetes entsteht, wenn die Körperzellen ihre Empfindlichkeit gegenüber Insulin verlieren. Die Hauptsymptome sind:
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ständiger Durst;
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häufiges Wasserlassen;
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Ermüdung;
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trockene Haut.
Wird Diabetes nicht behandelt, kann dies zu schwerwiegenden Komplikationen führen: Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenerkrankungen, Sehverlust, Impotenz und das Risiko einer Gangrän.
Der größte Risikofaktor ist Übergewicht. Laut Ärzten sind mehr als 80 % der Menschen mit Typ-2-Diabetes übergewichtig. Fettgewebe, insbesondere im Bauchbereich, beeinträchtigt die Fähigkeit des Körpers, Insulin zu verwerten.
Wie man das Risiko verringern kann:
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Nehmen Sie Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Gemüse in Ihre tägliche Ernährung auf;
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Vermeiden Sie verarbeitete Lebensmittel und raffinierte Kohlenhydrate;
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ein gesundes Gewicht halten;
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sich körperlich betätigen;
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Kontrollieren Sie Ihren Blutzuckerspiegel regelmäßig, insbesondere nach dem 40. Lebensjahr.

