In der Region Tscherkassy haben die Strafverfolgungsbehörden eine 47-jährige Einwohnerin festgenommen, die im Verdacht steht, an einem Korruptionsfall im Zusammenhang mit Wehrdienstverweigerung beteiligt gewesen zu sein. Laut der regionalen Staatsanwaltschaft soll sie Geld für die „Behebung“ von Problemen mit ihren Wehrdienstregistrierungsdokumenten angenommen haben.
Die Frau mietete ein Büro in Uman, wo sie Rechtsberatung anbot. Sie empfing Bürger mit Problemen in den regionalen Rekrutierungszentren und bot ihnen gegen Gebühr „Hilfe“ an.
Einer ihrer Klienten, der unter Polizeiaufsicht stand, kontaktierte sie, weil er einer Vorladung nicht nachgekommen war. Der Verdächtige versprach, mit Beamten des CCC und des Joint Ventures zu verhandeln, um einer Fahndung zu entgehen. Sie verlangte 3.000 US-Dollar für ihre Dienste.
Die Frau wurde auf frischer Tat ertappt, als sie den gesamten vereinbarten Betrag entgegennahm. Sie wurde nun wegen Bestechung und Erpressung angeklagt.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Präventivmaßnahme in Form von Untersuchungshaft gegen sie eingeleitet. Die Strafverfolgungsbehörden prüfen außerdem, ob die Verdächtige Komplizen in militärischen Einrichtungen hatte.

