Am Dienstag, dem 29. April, ereignete sich in der Nähe des Warschauer Chopin-Flughafens ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Überlandbus, an dem 26 Personen, darunter ukrainische Staatsbürger, beteiligt waren. Der Unfall ereignete sich an der Ausfahrt von der Autobahn S2 auf die Autobahn S7.
Laut der polnischen Zeitung „Miejski Reporter“ prallte der Bus in einer scharfen Kurve gegen die Leitplanken und kippte anschließend um. Rettungskräfte und Sanitäter waren umgehend vor Ort. Die Insassen wurden aus dem Fahrzeug evakuiert, einige von ihnen erhielten noch vor Ort Erste Hilfe.
„Der Bus, der gerade in die S7 einbog, kam von der Straße ab, prallte gegen einen Zaun und kippte auf die Seite. Wir evakuierten die Fahrgäste und leisteten Hilfe“, sagte Lukasz Wujek, ein Vertreter der polnischen Feuerwehr.
Neuer Unfall bei Rettungsaktion
Während der Rettungsarbeiten ereignete sich ein weiterer Unfall. Ein Lkw rammte ein Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr, das auf der Zufahrtsstraße geparkt war. Die Fahrer beider Fahrzeuge sowie ein Rettungshelfer wurden verletzt. Alle wurden ins Krankenhaus gebracht.
Insgesamt wurden 16 Personen verletzt
Jacek Dobrzynski, Sprecher des polnischen Innenministeriums, bestätigte, dass 16 Personen, darunter ein Kind, in Krankenhäuser gebracht wurden.
„Die Situation ist unter Kontrolle. 16 Personen, darunter ein Kind, wurden ins Krankenhaus gebracht. Unter den Verletzten befinden sich 12 Buspassagiere, ein Lkw-Fahrer, ein OSP-Fahrer und ein Rettungshelfer“, schrieb Dobrzynski in seinem Beitrag auf der X- .
Nach Angaben polnischer Behörden wird der Zustand der beiden Opfer als ernst eingeschätzt.

