Die russische Regierung hat offiziell bestätigt, dass sie Gespräche mit den Vereinigten Staaten führt. Der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow erklärte, die Gespräche fänden über das Außenministerium statt. Details dieser Kontakte preiszugeben, sei jedoch nicht sinnvoll.
„Es gibt bestimmte Kontakte zwischen Russland und den USA über ihre außenpolitischen Abteilungen. Es macht keinen Sinn, die Details preiszugeben, aber der Prozess ist im Gange“, sagte Ryabkov und betonte, dass diese Verhandlungen stattfänden, fügte aber hinzu, dass es noch keine konkreten Informationen geben werde.
Gleichzeitig dementierte er Informationen über mögliche persönliche Kontakte zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump und erklärte, solche Kontakte existierten nicht.
Ryabkovs Erklärung war eine Reaktion auf Trumps Aussage, die als Bestätigung des Verhandlungsprozesses gewertet wurde. Trump, bekannt für seine außergewöhnlichen Äußerungen, sprach in einem Stil, der die Medien zu der Annahme veranlasste, dass die Verhandlungen zwischen den beiden Ländern tatsächlich im Gange seien. Allerdings ließen auch seine Aussagen an Details mangeln.
Diese Nachricht kommt inmitten zunehmender internationaler Spannungen, und obwohl Russland und die USA offiziell diplomatische Kanäle eröffnen, bleibt der genaue Zweck dieser Kontakte unklar. Es bleibt fraglich, ob diese Gespräche zu tatsächlichen Veränderungen in der internationalen Politik führen können, insbesondere im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine.

