Das staatliche Unternehmen Ukrposhta geriet in einen Skandal um die Einführung sogenannter „Spenden“, die den Kunden faktisch aufgezwungen werden. Wie sich herausstellte, fließen diese Gelder an eine private Stiftung, die mit dem ehemaligen Wirtschaftsminister Tymofiy Mylovanov in Verbindung steht.
Dies erklärte die Volksabgeordnete Yuzhanina.
Laut ihren Angaben erhebt der staatliche Betreiber bei der Bezahlung von Paketdiensten zusätzlich 1 Hrywnja als Spende für die Bedürfnisse der ukrainischen Streitkräfte an den Wohltätigkeitsfonds der Wirtschaftshochschule Kiew. Diese Spende kann nicht abgelehnt werden.
Erinnern wir uns daran, dass es sich bei dieser Universität um eine Privatuniversität handelt, die insbesondere durch westliche Fördermittel finanziert wird. Sie wird von Timofey Mylovanov geleitet, der 2020 zum freiberuflichen Berater von Yermak ernannt wurde.
Laut Yuzhanina erhält der Fonds auf diesem Wege jährlich mindestens 50 Millionen Hrywnja. Sie fordert die Strafverfolgungsbehörden auf, Ermittlungen einzuleiten.

