Warum Ausschlafen am Samstag und Sonntag Ihrer Gesundheit schaden kann

Die meisten Erwachsenen benötigen 7–9 Stunden Schlaf pro Nacht, um sich vollständig zu erholen und zu regenerieren. Viele Menschen opfern jedoch Schlafstunden aufgrund von Arbeit, Schule, Hausarbeit oder Feiern, in der Hoffnung, den Schlafmangel am Wochenende nachzuholen. Das regionale Zentrum für Krankheitskontrolle und -prävention in Ternopil erklärt, warum dies nicht effektiv ist und was zu tun ist, wenn der Schlaf unter der Woche nicht ausreichte.

Ausschlafen am Wochenende kann den Glukosestoffwechsel und die Hormonfunktion vorübergehend verbessern. Schläft man danach jedoch wieder zu wenig, kehren die negativen Auswirkungen zurück. Studien zeigen, dass man den Schlafmangel der Woche nicht vollständig am Wochenende ausgleichen kann. Zudem verursacht anhaltendes Ausschlafen einen sozialen Jetlag – der Schlafrhythmus gerät durcheinander, man hat Schwierigkeiten, sonntags einzuschlafen und montags früh aufzuwachen.

Wenn Sie nicht ausreichend geschlafen haben, empfehlen Ärzte, am Wochenende maximal eine Stunde länger zu schlafen und bei Bedarf tagsüber ein 20- bis 30-minütiges Nickerchen zu machen. Sie sollten tagsüber nicht mehrere Stunden schlafen – das stört Ihre innere Uhr und kann zu Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Schlafstörungen und Energielosigkeit führen.

Chronischer Schlafmangel führt nicht nur zu schlechter Laune und verminderter Leistungsfähigkeit. Er erhöht auch das Risiko für übermäßiges Essen, Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, ein geschwächtes Immunsystem, Depressionen und Angstzustände und verkürzt die Lebenserwartung. Der Körper versucht, den Schlafmangel durch vermehrtes Essen und einen erhöhten Energieverbrauch auszugleichen, was sich negativ auf die Gesundheit auswirkt.

Anzeichen dafür, dass der Körper mehr Schlaf benötigt: Gähnen, Müdigkeit, Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit, Antriebslosigkeit, gesteigerter Appetit, sexuelle Probleme. Treten diese Symptome auf, raten Ärzte, den Schlafrhythmus in Absprache mit dem Hausarzt anzupassen.

Der wichtigste Ratschlag lautet, unter der Woche ausreichend zu schlafen, damit der Körper am Wochenende nicht versucht, den Schlafmangel „nachzuholen“.

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